Tag der offenen Klassenzimmertür
In vielen Firmen zählte ein Tag der offenen Tür in der Vergangenheit zu einem echten Besuchermagneten. Mit einem „Tag der offenen Klassenzimmertür“ ging die Berta-Hummel-Schule in Massing im vergangenen Jahr anstelle des Schulfestes einen ähnlichen Weg. Die äußerst positive Resonanz ermutigte die Schulleitung um
Rektorin Dagmar Rottbauer, auch 2026 diesen zu veranstalten.
Bei sonnigen Frühlingswetter stand einem reibungslosen Verlauf mit vielen Veranstaltungen im Freien nichts im Wege.
Begrüßt wurden die Gäste mit einem kleinen Standkonzert der Bläserklasse unter Leitung von Rainer Hirsch. Musikalisch ging es mit dem Schulsong „freundlich – friedlich – fair“, geleitet von Gudrun Heuwieser, der Grundschüler weiter.
Ganz herzlich konnte Rektorin Rottbauer Bürgermeister Christian Thiel mit einigen Markträten, den Schlaumeierverein mit Vorsitzenden Josef Auer mit seinem Team, Robert Niederleitner und Julia Schilder vom HPZ Eggenfelden und das Team der Partnerklasse begrüßen, ebenso den ADAC um Vorstand Josef Baumgartner. Ein herzliches Grüß Gott galt auch dem Gartenbauverein mit den „Gartenpiraten“ und dem Team der Lesepaten.
Besonders erfreut war Dagmar Rottbauer über den Besuch von Gabi Frauscher, ehemalige Schulleiterin des HPZ in Eggenfelden. Mit ihr wurde die Idee geboren und umgesetzt, eine Klasse aus dem HPZ in der Grund- und Mittelschule im Rahmen der Inklusion zu installieren.
Motto des Tages war, „Mit weit geöffneten Türen möchten die Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 9. Klasse einen Einblick in das vielfältige Lernen und kreative Arbeiten geben.“
Auf der Südseite des Schulgebäudes konnte das neue Hochbeet besichtig werden. Für etwas Mutigere bestand die Möglichkeit, den neuen Barfußweg auszuprobieren, der unter der Leitung von Lehrerin Marlene Limbacher in Kooperation mit der Partnerklasse entstand.
Sehr begehrt war bei den Kindern der Fahrrad Parcours des ADAC. Neben dem Vorsitzenden Josef Baumgartner war auch Richard Huber, langjähriger Vorstand des ADAC, in Massing wieder am Start. Mit viel Geduld und Hingabe wiesen sie die Kinder in den Parcours ein, die die gestellten Aufgaben in einer möglichst guten Zeit zu meistern versuchten. Gab es doch am Ende des Tages Urkunden und Pokale.
Wer kennt den Maler Gustav Klimt? Für einige Eltern mit Kindern in der Kombiklasse 1/2 ist dieser seit dem Tag kein Unbekannter mehr. Reporterin Taff, die Rolle übernahm Laura Öllinger, wurde der Künstler, dargestellt von Jonathan Wieshuber, über dessen Leben und Wirken interviewt. Die Kinder von Lehrerin Gudrun Heuwieser malten im Anschluss mit Zuckerkreiden ein Bild nach der Vorlage des Künstlers.
Süßes und Deftiges konnte in der Schulküche im Rahmen einer Projektarbeit Soziales probiert werden. Unter Leitung von Margit Moser wurden Spieße mit Obst oder Gemüse vorbereitet. Für besondere Leckermäuler wurden die Obstspieße mit flüssiger Schokolade verfeinert.
In der Turnhalle konnte man sich die Kalorien dann gleich wieder abtrainieren: Die Klasse 1 mit Lehrerin Anna Baumann zeigte viele Bewegungsmöglichkeiten in einem Parcours. Unterstützt und angeleitet wurden die Besucher dann auch von helfenden Händen der Klasse 9M.
Für viele Besucher sicher mit vielen Fragezeichen umgeben war der Blick über die Schultern der Schüler der Klasse 6 mit der Lehrkraft Regina Moser im Informatikraum. Hier probierten sich die Nachwuchs ITler in Scratch, einer Programmiersprache für Kinder.
Im Klassenraum der 7M konnten sich die Besucher über die neue Tabletklasse an der Mittelschule informieren. Dort wurde von den Schülerinnen und Schülern um Lehrerin Magdalena Jetzinger auch das neue Churer-Unterrrichtsmodell vorgestellt. Hier ist alles ein wenig anders: der „Klassenraum“ löst sich auf und die Schülerinnen und Schüler dürfen freier arbeiten.
Aus einer Querflöte einen passablen Ton zu bringen, ist nicht einfach. Dies mussten nicht nur Kinder erfahren, auch Eltern und Großeltern nutzten die Gelegenheit, sich im Musikzimmer unter fachkundiger Anleitung von Rainer Hirsch, Markus Aschenbrenner oder Hermine Hauke vom Musikverein Massing an einem Blasinstrument zu versuchen.
Gerne wurde auch das Angebot einer Schulhausführung durch die stellvertretende Rektorin Christine Arnold angenommen. Die Besucherinnen und Besuchern hatten dabei die Möglichkeit sich einen Gesamteindruck über einen Schultag und das gesamte Schulgebäude zu verschaffen.
Neben verschiedenen Bastelwerkstätten für Traumfänger, Tontäfelchen konnten die Räumlichkeiten der Ganztagesbetreuung sowie Schlaumeier besichtigt werden.
Natürlich musste während des Tages keiner hungern oder Durst leiden. Für die Verpflegung sorgte der Elternbeirat. Dieser hatte zudem die Gelegenheit, sich mit dem neu gegründeten Elternverein vorzustellen. Mit dem Losverkauf konnten zudem finanzielle Mittel geschaffen werden, die im laufenden Schuljahr den Kindern zugutekommen wird.
Neben den vielen Eltern und Großeltern fanden sich an diesem Tag auch einige Eltern mit ihren Kindern ein, bei denen der Tag der Einschulung im Herbst noch bevorsteht. Sie hatten auf alle Fälle die ideale Gelegenheit, einen umfangreichen Einblick in den Schulalltag zu bekommen, die Kinder konnten erstmals „Schulluft“ schnuppern.